Veränderungen der Hals-Gefäße, wie Verengungen (Stenosen) durch Ablagerungen oder Gerinnsel (Thrombosen), sowie Erweiterungen (Aneurysma) lassen sich sonographisch im hochauflösendem 2 dimensionalem Bild beurteilen.

Zudem kann eine funktionelle Schweregradbeurteilung mit Hilfe der Erfassung von Flussgeschwindigkeit der Blutströmung und von sichtbaren Turbulenzen durch die Farbdoppler- und Dopplersonographie mit unterschiedlichen Signalverarbeitungen erfolgen. Dabei werden die 2 dimensionale Darstellung des Gefäßes mit dem Farb- und dem Doppler-Signal in einer Aufnahmesequenz simultan erfasst.

Neben der direkten Darstellung von Ablagerungen ist auch bei "glatten" Gefäßinnenwänden durch das Messen der Wanddicke (Intima-Media-Dicke) an den Halsgefäßen eine Risikobewertung für die Entwicklung einer generellen Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) möglich.